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Heimische Orchideen

Die bei uns heimischen Orchideen sind sehr wählerisch was Ihren Wuchsstandort anbelangt. So benötigt ein Samen einen bestimmten Pilz der die Pflanze in den ersten Jahren des Wachsens vollständig mit Nährstoffen versorgt. Erst nach einigen Jahren beginnen die Pflanzen Blätter auszubilden mit denen Sie Photosynthese betreiben, jedoch leben Sie weiterhin mit dem Pilz in Symbiose und sind auf diesen angewiesen.

Die meisten der bei uns lebenden Orchideen bevorzugen karge Böden wie die Magerrasen oder Halbtrockenrasen, Feuchtwiesen, andere wachsen in lichten Abschnitten des Waldes. Die Orchidee reagiert äußerst sensibel auf eine Änderung Ihres Lebensraumes, so dass schon eine geringfügige Abweichung der Nährstoffzusammensetzung im Boden oder der Lichtverhältnisse am Standort zu einem Erlöschen der Population führen kann.

Zu den typischen Waldorchideen gehören neben dem weit bekannten, aber leider sehr selten gewordenen Frauenschuh das Weiße, das Rote und das Schwertblättrige Waldvöglein. Diese Arten sind überwiegend in Mittel- und Süddeutschland beheimatet. Auch die verschiedenen Stendelwurze, von denen sich manche selber bestäuben, sind in Deutschland weit verbreitet.

Bis auf wenige Arten sind die Bestände rückläufig und nahezu alle Orchideen stehen unter strengem Schutz.

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