...„Es tanzt die schöne Libelle
Wohl auf des Baches Welle;
Sie tanzt daher, sie tanzt dahin,
Die schimmernde, flimmernde Gauklerin."...
(Heinrich Heine)
Libellen (Odonata)
Libellen zählen zu den Fluginsekten und sind bekannt für ihre flinken Flugmanöver und ihre Fähigkeit, in der Luft zu schweben. Libellen sind vor allem in der Nähe von Gewässern zu finden, da ihre Larven auf Wasser als Lebensraum angewiesen sind. Besonders viele Vertreter der Großlibellen fliegen zum Beutefang jedoch auch weite Gebiete abseits der Gewässer ab. Nur verhältnismäßig wenige Libellen sind ausgesprochene Fließgewässerarten; weit mehr Arten bevorzugen stehende Gewässer als Lebensraum. Sie finden sich an Tümpeln, Seen und Teichen, wo ihre Larven vor allem in den flacheren Uferzonen und zwischen Wasserpflanzen leben. Sie können auch in der Luft stehen bleiben, die Flugrichtung abrupt ändern, Loopings und sogar rückwärts fliegen. Libellen sind faszinierende Geschöpfe und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie andere Insekten fressen und so das natürliche Gleichgewicht aufrechterhalten. Libellen sind Räuber, die ihre Beutetiere im Flug fangen. Sie nutzen dafür ihre zu einem Fangapparat umgestalteten Beine, mit denen sie ihre Opfer ergreifen.
Man unterscheidet in Großlibellen, Kleinlibellen und Urlibellen. Diese sind jedoch nur im Himalaya und in Japan zu finden. In Mitteleuropa sind von weltweit ca. 6.400 Arten ungefähr 85 zu finden.
Großlibellen (Anisoptera)
Kleinlibellen oder Wasserjunfern (Zygoptera)
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