Panoramablick von der Bastei
Das Basteigebiet mit seinen zahlreichen Aussichtspunkten ist eines der meist besuchten Ausflugsziele in der Sächsischen Schweiz. Von hier genießt man einen umfassenden Rundblick über den vorderen Teil des Nationalparks Sächsische Schweiz.
Dieses Felsmassiv bei Rathen ist eines der bekanntesten Naturdenkmäler der Sächsischen Schweiz. Die eigentliche Bastei, die 305 m hohe Felskanzel, ragt 194 m über die Elbe empor und bietet einen beeindruckenden Landschaftsblick. Von zahlreichen weiteren Aussichtspunkten eröffnet sich ein Panorama mit allen großen Tafelbergen (z. B. Lilienstein, Königstein), der Schrammsteinkette, dem Großen Winterberg und weiteren bedeutenden Aussichts- und Kletterfelsen bis ins Böhmische. Im Jahre 1938 wurde das Basteigebiet in der Sächsischen Schweiz unter Naturschutz gestellt und ist heute Bestandteil des Nationalparks Sächsische Schweiz. Auf die Maler der Romantik geht der heute so genannte Malerweg zurück. Die Bastei war darin ein Punkt zwischen dem Liebethaler Grund und dem Prebischtor in Böhmen. 1812 entstand hier die erste bescheidene Gastwirtschaft zur Verpflegung der Wanderer.
Die Bastei bei Sonnenaufgang
Habt ihr jemals morgens um 3 Uhr wie eine Krähe ganz oben im Nest gesessen und darauf gewartet, dass die Sonne aufgeht?
Nunja, ich schon. Überall habe ich gelesen, man müsste ganz früh vor Ort sein, um noch einen Platz in der ersten Reihe auf dem Ferdinandstein für ein vernünftiges Foto zu bekommen. Da ich nicht mehr schlafen konnte, machte ich mich schon sehr früh auf den Weg - nach oben - ganz nach oben. Zu meinem Erstaunen war ich allein - ganz allein. Nur ich und die erwachende Sächsische Schweiz. Kein Laut war zu hören, nur die Nebelschwaden zogen langsam auf und ich hatte das Gefühl, von den Geistern der armseligen Geschöpfe und Tunichtgute vergangener Zeiten umgeben zu sein.
Ein wunderbares Erlebnis.
Die Rakotzbrücke
Tief im Osten Deutschlands an der Grenze zu Polen liegt die Rakotzbrücke. Rakotz kommt aus dem Sorbischen und bedeutet Krebs. Auf dem Bild zu sehen ist eine halbkreisförmige Brücke über dem Rakotzsee, umgeben von einem dicht mit Bäumen bewachsenen Ufer, die zusammen mit ihrem Spiegelbild in der Wasseroberfläche einen perfekten runden Kreis bildet. Die kleine, aber imposante Brücke aus dem 19. Jahrhundert wirkt düster und mystisch – eine richtige Teufelsbrücke eben. Ganz so abgelegen wie die Bilder es suggerieren liegt die Rakotzbrücke allerdings nicht – sie befindet sich in einem Landschaftspark, dem Rhododendronpark Kromlau, einem Ortsteil der Gemeinde Gablenz im Landkreis Görlitz.
Die Rakotzbrücke im Kromlauer Park wurde von 1863 bis 1882 errichtet. Das Baumaterial wurde aus der sächsischen Schweiz und Böhmen mit Ochsenkarren nach Kromlau gebracht. Früher glaubten die Menschen, nur der Teufel wäre in der Lage gewesen, einen derart dünnen Brückenbogen zu bauen – daher heißt die Rakotzbrücke auch Teufelsbrücke.
Der Zahn der Zeit hatte so an dem Bauwerk genagt, dass es einzustürzen drohte. Nach umfangreicher Sanierung, die mit Geldern von Bund und Land möglich war, können Besucher des Parks das 140 Jahre alte Bauwerk wieder in alter Schönheit bewundern.
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