Geliebt, gehasst ... und unentbehrlich für die Erde
Krabbelgetier mit Supersinnen und Werkzeugkästen - unsere Insekten und Spinnen
Unsere Welt ist voller Insekten – ihre bunten Farben und die vielen verschiedenen Formen laden mich immer wieder zum Staunen ein. Obwohl die Kleinen unterschiedlicher nicht aussehen könnten, haben sie unglaublich viele Gemeinsamkeiten.
Die Anzahl der Insektenarten auf der Erde ist enorm. In Deutschland geht man von 33.000 Insektenarten aus. Keine andere Tierklasse hat solch eine beeindruckende Artenvielfalt entwickelt. Fast alle Insekten können fliegen. Sie haben die Luft, den Boden, das Wasser, die Pflanzen und andere Tiere als ihren Lebensraum erobert. Sie kommen in allen Biotopen vor – außer auf dem offenen Meer und an den Polargebieten.
Durch die fleißigen Insekten und ihre Bestäuberleistung wird nicht nur sichergestellt, dass die Pflanzenwelt fortbesteht und ihre Vielfalt erhalten bleibt. Sie sichern Ökosysteme und sind Garant für mein, dein, unser aller Wohlergehen. Bestäuber ermöglichen zudem erst, dass zahlreiche Lebewesen, die auf Wiesen, Hecken oder Bäume angewiesen sind, Lebensräume zur Deckung, Fortpflanzung und Nahrungsgrundlage haben.
Insgesamt sind Insekten also entscheidend für das Gleichgewicht in der Natur und für die menschliche Nahrungsmittelproduktion.
Es gibt eine Vielzahl von Insektenarten, aber hier sind einige der bekanntesten:
- Käfer (Coleoptera) - die wohl größte Insektenordnung
- Schmetterlinge und Motten (Lepidoptera) - bekannt für ihre vielfarbenen Flügel
- Bienen, Wespen und Ameisen (Hymenoptera) - wichtige Bestäuber und soziale Insekten
- Fliegen (Diptera) - umfassen Stubenfliegen, Mücken und Fruchtfliegen
- Heuschrecken und Grillen (Orthoptera) - erkennt jeder an den Sprungbeinen
- Libellen (Odonata) - fliegende Insekten mit großen Augen und langen, dünnen Körpern
- Wanzen (Heteroptera) - Es existieren Pflanzensauger, eine Reihe von räuberisch lebenden Arten, aber auch Ektoparasiten wie die Bettwanze
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